Julian Kunz

Fünf Fragen an...
Julian Kunz

Julian Kunz

Alter:  36
Wohnort: Barnstedt
Beruf: Ingenieur, Geschäftsführer
Familienstand: verheiratet, ein Sohn

Mitgliedschaften / Ehrenamt: 

  • Freiwillige Feuerwehr Barnstedt
  • Hegering 
  • Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure
     
  • Mitglied im Gemeinderat Barnstedt

Hobby: 

  • Feuerwehr
  • Jagd
  • Sport

Wer bin ich?

Ich bin Julian Kunz, 36 Jahre alt und – mit Ausnahme meiner Studienzeit – mein ganzes Leben in Barnstedt zu Hause. Meine Familie lebt hier seit Generationen; bereits meine Eltern und Großeltern kommen aus Barnstedt. 

Ich bin verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes. Schon meine Jugend war stark vom Dorfleben und den örtlichen Vereinen geprägt: Ich habe beim SV Barnstedt Fußball gespielt und bin seit meinem zehnten Lebensjahr Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Heute bin ich stellvertretender Ortsbrandmeister und seit 2021 Mitglied des Gemeinderates. 

Nach meiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker habe ich mich ganz bewusst für ein Studium der Versorgungstechnik entschieden, weil mich nachhaltige und regenerative Energieversorgung schon damals überzeugt hat – eine Überzeugung, die meine berufliche Arbeit bis heute prägt. 

Barnstedt ist für mich nicht nur mein Wohnort, sondern meine Heimat – und ein Ort, für den ich gerne Verantwortung übernehme. 

Wofür engagiere ich mich?

Besonders am Herzen liegen mir unsere Dorfgemeinschaft und das Ehrenamt. Vereine, Feuerwehr und vor allem die vielen Menschen, die bereit sind, ihre Zeit und ihre Ideen einzubringen, machen für mich einen wesentlichen Teil des Lebens in Barnstedt und Kolkhagen aus. Dieses Engagement möchte ich erhalten, fördern und dort unterstützen, wo Gemeinde und Gemeinderat helfen können.

Ebenso wichtig ist mir der Erhalt unserer Natur und der Landschaft, in der wir leben. Wir tragen Verantwortung dafür, wie wir mit unseren Flächen und unserer Umgebung umgehen und was wir kommenden Generationen hinterlassen.

Barnstedt und Kolkhagen sollen lebenswerte Orte für alle Generationen bleiben. Dazu gehört für mich auch, die finanziellen Möglichkeiten unserer kleinen Gemeinde verantwortungsvoll einzusetzen und dort zu investieren, wo es den Menschen vor Ort wirklich zugutekommt.

Was möchte ich verändern?

Ich möchte die Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Verwaltung weiter verbessern. Viele Themen lassen sich schneller und besser voranbringen, wenn frühzeitig miteinander gesprochen wird, die jeweiligen Möglichkeiten bekannt sind und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. Durch meine berufliche Tätigkeit und meine Arbeit in der Feuerwehr kenne ich viele Ansprechpartner und Abläufe in der Verwaltung. Diese Erfahrung möchte ich nutzen, um den direkten Austausch weiter zu stärken und Themen konstruktiv voranzubringen.

Konkreten Handlungsbedarf sehe ich außerdem bei der Verkehrssicherheit und der Verkehrsberuhigung in und um Barnstedt. Gerade an den Ortseingängen, in der Ortsmitte am Gerätehaus und auf den Verbindungsstraßen möchte ich mich weiterhin für sinnvolle und realistisch umsetzbare Verbesserungen einsetzen.

Als kleine Gemeinde sollten wir außerdem den Mut haben, eigene Wege zu gehen. Nicht jede Lösung muss kompliziert oder teuer sein. Wenn gute Ideen, Engagement vor Ort und eine vernünftige Organisation zusammenkommen, können wir vieles selbst bewegen.

Was können die Menschen von mir erwarten?

Von mir könnt ihr eine offene, ehrliche und sachliche Zusammenarbeit erwarten. Mir ist wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen und mir ein eigenes Bild zu machen, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Ich spreche Dinge klar an und vertrete meine Meinung, bin aber genauso bereit, gute Argumente anderer anzunehmen und gemeinsam nach der besten Lösung zu suchen. Dabei ist mir ein respektvoller Umgang wichtig – auch dann, wenn man in einer Sache unterschiedlicher Meinung ist.

Mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verwaltung und den anderen Ratsmitgliedern möchte ich im direkten Austausch bleiben. Ich bin kein Freund davon, Probleme nur zu beschreiben oder lange darüber zu diskutieren, warum etwas nicht geht. Ich möchte gemeinsam nach praktikablen Lösungen suchen und diese dann auch umsetzen.

Wofür stehe ich nicht?

Ich stehe nicht für eine Kommunalpolitik, in der persönliche Befindlichkeiten oder alte Konflikte wichtiger werden als die Sache. Unterschiedliche Meinungen und auch kontroverse Diskussionen gehören für mich zu einer lebendigen Demokratie. Entscheidend ist, dass wir respektvoll miteinander umgehen, einander zuhören und anschließend wieder gemeinsam an einem Tisch sitzen können.

Genauso wenig möchte ich mich mit einem „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder einem vorschnellen „Das geht nicht“ zufriedengeben. Neue Ideen verdienen eine offene und sachliche Prüfung. Nicht alles wird sich umsetzen lassen, aber unser Anspruch sollte immer sein, nach einer guten und praktikablen Lösung für unsere Gemeinde zu suchen.

Eine klare Grenze ziehe ich bei Ausgrenzung, populistischen Parolen und extremistischen Positionen. In meiner Vorstellung von Gemeinschaft ist dafür kein Platz. Ich stehe für eine offene und demokratische Gemeinde, in der jeder Mensch respektvoll behandelt wird – unabhängig davon, woher jemand kommt oder wie jemand lebt.

Meine Botschaft an die Wählerinnen und Wähler

Barnstedt ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier ist meine Familie seit Generationen zu Hause und heute wächst auch mein Sohn hier auf. Mit Kolkhagen bin ich seit meiner Kindheit eng verbunden. Viele von euch kenne ich seit Kindergarten und Schule oder aus unserer gemeinsamen Zeit beim Fußball und in der Feuerwehr. Für mich gehören Barnstedt und Kolkhagen ganz selbstverständlich zusammen.

Ich möchte mich weiterhin mit Zeit, Ideen und Überzeugung für unsere gesamte Gemeinde einsetzen. Was ihr von mir erwarten könnt: Ich höre zu, spreche Themen offen an und setze mich intensiv mit ihnen auseinander.

Gerade in einer kleinen Gemeinde bin ich davon überzeugt, dass Parteipolitik für unsere Entscheidungen keine Rolle spielen sollte. Es geht darum, was für Barnstedt und Kolkhagen richtig ist. Genau deshalb engagiere ich mich in der UWI: für unabhängige, sachliche und bürgernahe Kommunalpolitik.

Dafür möchte ich weiterhin Verantwortung übernehmen und bitte euch bei der Kommunalwahl um euer Vertrauen und eure Unterstützung für die UWI Barnstedt.

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