Fünf Fragen an...
Dr. Maren-Kristina Lüders
Dr. Maren-Kristina Lüders
Alter: 42
Wohnort: Deutsch Evern
Beruf: Resilienztrainerin für Kinder und Jugendliche
Kontakt: maren-kristina.lueders@gmx.de
Wer bin ich?
Ich bin Dr. Maren-Kristina Lüders, 42 Jahre alt. Ich lebe im Patchworkmodell mit zwei eigenen Kindern, vier Bonuskindern, einem Kater und einem Therapiehund in Ausbildung. Mal sind wir zu zweit, mal zu viert, mal zu acht – langweilig wird es bei uns nie.
Beruflich beschäftigen mich vor allem die Themen Bildung und Erziehung, Persönlichkeitsentwicklung sowie die Stärkung von Kindern und Jugendlichen – insbesondere von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
In meiner Freizeit mag ich es gerne ruhig. Ich bin gerne im Garten, meditiere und interessiere mich für alles rund um die Persönlichkeitsentwicklung.
Ich freue mich, wenn ich auch in der neuen Wahlperiode wieder im Gemeinderat Deutsch Evern und neu auch für die Samtgemeinde die Interessen der Bürger*innen vertreten darf.
Wofür engagiere ich mich?
Mir ist wichtig, dass Ratsarbeit transparent und für alle nachvollziehbar ist – unabhängig davon, ob jemand beruflich oder familiär stark eingebunden ist.
Deshalb setze ich mich für moderne, familienfreundliche Strukturen ein. Das beginnt bei ganz konkreten Themen wie sicheren Schulwegen und einer guten Infrastruktur für Familien. Gleichzeitig möchte ich die Ratsarbeit moderner und zugänglicher machen. Dazu gehört für mich auch eine stärkere Digitalisierung, zum Beispiel durch die digitale Übertragung von Ratssitzungen.
In meiner ersten Ratsperiode habe ich vor allem zugehört, beobachtet und gelernt. Die Abläufe im Rat – von Wortmeldungen über Anträge bis hin zu den formalen Regeln – waren anfangs neu für mich. Heute kenne ich die Strukturen und möchte meine Erfahrungen nutzen, um unsere Gemeinde weiter aktiv mitzugestalten.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir die Bürgerinnen und Bürger in Deutsch Evern und neu auch der Samtgemeinde ihr Vertrauen schenken, damit wir unsere Gemeinde(n) gemeinsam weiterentwickeln können.
Was möchte ich verändern?
Ich wünsche mir, dass unsere Räte jünger und vielfältiger werden. Nicht, weil die Erfahrung der älteren Generation weniger wert ist – im Gegenteil. Aber jede Generation bringt ihre eigenen Perspektiven und Lebensrealitäten mit. Gerade das Familienleben hat sich in den letzten Jahren stark verändert und ist deutlich komplexer geworden.
In der vergangenen Ratsperiode habe ich mich deshalb unter anderem für hybride Ratsarbeit und die digitale Übertragung von Ratssitzungen eingesetzt. Beide Anträge fanden damals keine Mehrheit, weil viele keinen Bedarf dafür sahen.
Für mich als alleinerziehende Mutter hätte das einen echten Unterschied gemacht – und ich bin überzeugt, dass es vielen anderen Berufstätigen, Eltern oder pflegenden Angehörigen genauso geht. Moderne Strukturen schaffen mehr Transparenz und erleichtern die Beteiligung.
Wenn wir unsere Räte verjüngen und neue Perspektiven einbringen, verändern wir auch die Art, wie Politik vor Ort gemacht wird. Das kann den Weg dafür ebnen, dass sich künftig mehr junge Menschen für kommunalpolitisches Engagement entscheiden.
Ich freue mich besonders, dass wir in dieser Wahlperiode in Deutsch Evern mit drei Frauen antreten. Wenn wir das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger erhalten, können wir gemeinsam neue Impulse setzen und unsere Gemeinde aktiv mitgestalten.
Was können die Menschen von mir erwarten?
Von mir können Sie erwarten, dass ich mich mit Nachdruck für Digitalisierung, familienfreundliche Strukturen und eine transparente Kommunikation einsetze.
Familienfreundlich bedeutet für mich, alle Generationen im Blick zu haben. Gute Lebensbedingungen beginnen bei der Kita und reichen bis ins hohe Alter. Deshalb setze ich mich für sichere Schulwege, eine gute Infrastruktur für Familien, aber auch für die Förderung von Begegnungsorte für alle ein.
Die Menschen können von mir erwarten, dass ich Diskussionen sachlich, respektvoll und lösungsorientiert führe. Mir geht es nicht um persönliche Angriffe oder unnötige Dramen, sondern darum, gemeinsam die besten Lösungen für unsere Gemeinde zu finden.
Wofür stehe ich nicht?
Ich stehe nicht für Stillstand, Intransparenz oder persönliche Grabenkämpfe. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist für mich kein Argument gegen gute neue Ideen.
Ich wünsche mir eine sachliche, respektvolle Ratsarbeit, in der unterschiedliche Meinungen gehört werden und am Ende die beste Lösung für unsere Gemeinde zählt.
Meine Botschaft an die Wählerinnen und Wähler
Diese Wahl bietet die Chance, unsere Räte vielfältiger aufzustellen – mit mehr Frauen, mehr jungen Menschen und gleichzeitig der Erfahrung derjenigen, die unsere Gemeinde seit vielen Jahren begleiten.
Ich bin überzeugt: Die besten Entscheidungen entstehen dann, wenn Erfahrung auf neue Ideen trifft und Alt und Jung gemeinsam gestalten.