Fünf Fragen an...
Stephan Wisotzky
Stephan Wisotzky
Alter: 56
Wohnort: Deutsch Evern
Beruf: angestellter Bürokaufmann
Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Tochter
Mitgliedschaften / Ehrenamt:
- Aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr (AGT)
- Mitglied des Fördervereins im Vorstand der Feuerwehr
- Solarbotschafter vom SFV
- Teamleiter in MartinsMantel
- Pate f. Dorfstromer e.V.
- Mitglied im Gemeinderat der Gemeinde Deutsch Evern
- Vertreter im Bau-, Planungs-, Klimaschutz-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss der Gemeinde Deutsch Evern
Hobbies:
- Erneuerbare Energien
- Modellbau
- Umweltschutz
Kontakt: stephan.wisotzky@unabhaengige.org
Wer bin ich?
- Ich bin ein optimistischer, zuverlässiger und hilfsbereiter Mensch.
- Im offenen Umgang mit anderen Menschen ist mir neben Ehrlichkeit ein respektvolles, positives Miteinander wichtig.
- Ob im Beruf, mit der Familie, wie auch bei meinen Hobbys bin ich gern im Team unterwegs.
- Mit meiner ruhigen und lösungsorientierten Herangehensweise kann ich auch schwierige Themen verantwortungsvoll bewältigen.
- Anspruchsvollen Herausforderungen begegne ich mit guter Organisation, Kreativität und Durchhaltevermögen.
- Wenn etwas wichtig ist, dann heißt es für mich dranbleiben und so gut wie möglich umsetzen.
- Kompromisse gehören zum Leben, nur müssen diese dann für alle Beteiligten mindestens gut sein.
- Seid mehr als 25 Jahre wohne ich mit meiner Frau und zwei Kindern in Deutsch Evern und engagiere mich in Vereinen und dem Gemeinderat für einen lebenswerten Ort.
Wofür engagiere ich mich?
Seit dem IPCC-Bericht von 2021 liegt mir eine Abwendung der Klimakrise besonders am Herzen. Die sich daraus ergebenen Themenfelder sind vielfältig und teilweise sehr komplex. Dennoch bin ich persönlich überzeugt davon, dass ein rechtzeitiges Handeln etwas Entscheidendes dazu beitragen kann. In unserem dörflichen Kontext sind diese Themen nicht isoliert von anderen Schwerpunkten zu lösen. Demographische Entwicklungen, knapper Wohnraum für alle Altersgruppen, steigende Kosten und soziale Problemfelder zwingen uns in Verbindung mit historisch und leider gewohnt knappen öffentlichen Kassen sinnvoll zu priorisieren.
Für die gute Balance der Themen und faktenbasierte Lösungen engagiere ich mich.
Was möchte ich verändern?
- Versäumtes nachholen – Aufgrund der permanenten Unterfinanzierung kommunaler Kassen stehen dauerhaft Sanierungen und Reparaturen an den Liegenschaften (Gebäude, Straßen etc.) an. Ein Aussitzen oder Weiter so ist nicht mehr akzeptabel. Die klare Priorisierung und ein konsequentes Umsetzen der wichtigsten Maßnahmen werden einen entscheidenden Fokus in meiner Ratsarbeit haben.
- Gemeinschaft fördern – unsere Vereine benötigen ausreichende Räumlichkeiten zur Ausübung ihrer Tätigkeiten. Für die sinnvolle Neu-, Nach- oder Umnutzung bestehender Gebäude (Rathaus, alte Grundschule usw.) werde ich mich aktiv einsetzen.
- Soziale Standards sichern – steigende Personalkosten in Kita, JuZe und Grundschule möchte ich durch eine Reduktion der technischen Nebenkosten (Strom, Wärme, Kälte) abfedern und damit die Angebote/ Einrichtungen bewahren sowie zukunftsfähig aufstellen.
- Klimaneutralität – Ich möchte, dass unsere Gemeinde mit einem klaren, bezahlbaren Fahrplan klimaneutraler wird: durch energetische Sanierungen, Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden, niedrigere Nebenkosten und eine Wärme- und Mobilitätsplanung, die zu unserem Dorf passt.
Was können die Menschen von mir erwarten?
- Veränderungen jeglicher Art gehören zum Leben dazu. Auch wenn die politische Ratsarbeit in einer Gemeinde in ihren Handlungsfeldern eingeschränkt ist, möchte ich aktiv mit Optimismus, Pragmatismus und einem sachlichen Kontext bezogenen Diskurs die Ratsarbeit fraktionsübergreifend fördern, um jeglichen Veränderungen entsprechend begegnen zu können.
- Aufgrund meiner vielfältigen Vereinstätigkeiten bin ich bereits mit vielen Bürgern in Kontakt und werde auch weiterhin jederzeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.
- Bei meiner Ratsarbeit stehen für mich das Dorf und die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Daran werden sich meine Entscheidungen messen lassen
Wofür stehe ich nicht?
Ich schließe jegliche Zusammenarbeit mit der AfD in politischen Ämtern und Gremien aus.
Aufgrund grundlegender programmatischer und wertegebundener Unterschiede sehe ich keine Basis für eine gemeinsame politische Arbeit.
Für mich ist die Würde eines jeden Menschen unantastbar und Vielfalt eine Bereicherung im Miteinander..
Meine Botschaft an die Wählerinnen und Wähler
Die großen Parteien haben trotz jahrzehntelanger Führung des politischen Diskurses das Land ausbluten lassen. Auch wenn der Rat hier im Dorf nicht über Benzinpreise, Rentenbeiträge oder Sozialabgaben abstimmen kann, ist es doch an der Zeit, vieles neu zu denken. Etwas anders zu machen, erfordert neue Bündnisse, und dafür sind auch neue Mehrheiten wichtig.
Als UWI sind wir frei von Parteivorgaben, Fraktionszwängen und der Meinung weniger. Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit den BürgerInnen im Dorf und in der Samtgemeinde Hand in Hand und sind bereit, die anstehenden Veränderungen mit Augenmaß, Herz und Sachverstand anzupacken.
Wir Uwi’s sind die Kraft aus der Nachbarschaft für lokale Themen und für eine lebenswerte Zukunft in unseren Gemeinden.